SOLO-Performance RAKSAN

Raksan "Raksan tanzt! 46 Minuten."


Eine zeitgenössisch - orientalische Soloperformance

Die erste, im März 06 in auf dem MAJMA DANCE FESTIVAL in Glastonbury / GB zur Uraufführung gekommene, ganz im Stil des Zeitgenössischen Orientalischen Tanzes choreographierte Solo-Produktion Raksans skizziert in assoziativen Bildern die tänzerischen Stationen ihrer Biographie.
Die augenzwinkernde Anarchie des jungen Varietes der 90er Jahre, die Leichtigkeit und Melancholie der Fahrenden, die persönliche Suche nach einer künstlerischen Identität in einer Tanzform, die nicht der eigenen Kultur entspringt und doch tief im Innern nachhallt: Raksan kreiert durch die Verbindung von Orientalischem und Modernem Tanz, von Ballett und poetischem Requisitenspiel traumhafte, archaische Bilder.
Ein mutiges, persönliches Stück, mit dem Raksan neben Gastspielen u.a. in Osnabrück, Frankfurt / Main, Stuttgart, Frome / England und Barcelona / Spanien bereits auf der ORIENTALE (Tanzhaus NRW / Düsseldorf), auf dem FESTIVAL OF ARABIC ARTS AND CULTURE (Liverpool / England) zu sehen war und die WORLD OF ORIENT 09 in Hannover eröffnen durfte - und mit dem sie als Gast des BRANDENBURGER ORIENTFESTIVALS 2010 endlich auch ihrer Heimat Berlin nahe kommt!


Intensiv getanzte Bilder: Show "Raksan tanzt!"

Auszug aus einem Bericht von Angelika Hitzke (Neue Osnabrücker Zeitung)

"...Raksan eine Grenzgängerin zwischen Orient und Okzident, Modern Dance, Ballett und Elementen des klassischen orientalischen Tanzes in den Mittelpunkt.

Weiter weißer Baumwollrock über schmaler weißer Hose, weißes Bustier und weiße Korsage, nur ein wenig Glitzerstickerei auf dem BH und dem Fransen-Hüfttuch als Zugeständnis an Varieté-Glamour, tanzte Raksan vor weißem Leinwandhintergrund in abstrakten, assoziativem Bildern ihre eigene Suche nach künstlerischer Identität.

46 Minuten lang - eine für jedes Lebensjahr nämlich. Symbole, Emotionen, Geräusche, Musik - die Solo-Performance der Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Anja Maria Smid heißt und ostfriesische Wurzeln hat, ist eine kraftvolle Hommage an die Kulturen, denen sie auf ihrem abenteuerlichen Lebensweg begegnete.

Denn bevor Raksan sich mit damals 25 Jahren ganz dem Tanz verschrieb, zog sie mit dem Wohnwagen durch Europa und den Nahen Osten, arbeitete in Stunt-Shows und im Zirkus, etwa bei Roncalli, und tauchte tief in die Welt der Sinti und Roma ein.
Vom anrührenden Bild einer Geburt im Zigeunerwagen zum Original-Motorengeräusch ihres Wohnwagens bis zum Schlussbild einer Salome, die ihren Kopf in die Schale mit Blut tauchte und die Tropfen (keine Angst, es war nur Wasser!) ins Publikum schleuderte ... ein Teppich intensiver Emotionen.

Ungewöhnlich Raksans Tanz mit dem Säbel: In völliger Stille, selbst die Zuschauer hielten den Atem an, gelang ihr eine Metapher der Zweischneidigkeit, der Gratwanderung jeder orientalischen Tänzerin zwischen schwüler Nachtclub-Ästhetik und künstlerischem Anspruch."


Willkommen | Festival aktuell | 1. Festivaltag | Workshops | Nachwuchswettbewerb | Eröffnungsshow | Gala-Show | Orientbasar | 2. Festivaltag | Workshops | Kindershow | Nachwuchswettbewerb | Studiopräsentationen | SOLO-Performance RAKSAN | Orientbasar | Wege & Preise | Alle Workshops im Überblick | Veranstalter | Festivalarchiv | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | Gästebuch | Kontakt | e-Mail Adressen | Impressum Bankverbindung | Sitemap |